Klassenerhalt auf der Zielgeraden: 5:3-Erfolg gegen Wackersdorf

Am Ende gab es einen versöhnlichen Saisonabschluss. Das GO Rhein-Main Team bezwang im letzten Meisterschaftsspiel den Gast vom TV Wackersdorf mit 5:3 (4:1) und sicherte sich damit den Verbleib in der Regionalliga. Der Erfolg katapultierte die Rödermärker sogar noch auf Platz fünf der Abschlusstabelle und sorgte damit für die beste Platzierung in der vierjährigen Futsal-Vereinshistorie.

Das Team von Spielertrainer Anton Kniller machte von Beginn an klar, dass es den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen wollte und nicht auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffte. Schon in der ersten Spielminute gelang Salko Martínez der Führungstreffer und zwei Minuten später erhöhte Janis Bittner auf 2:0. 

In der ersten Spielhälfte dominierte die Germania-Mannschaft über weite Strecken und führte durch zwei weitere Treffer von Milorad Dzabic und Shahrokh Azmani zur Halbzeit verdient mit 4:1. In Hälfte zwei gelang es dem Gast aus der Oberpfalz, die Partie ausgeglichen zu gestalten, ohne Ober-Roden ernsthaft in Gefahr zu bringen. Daran änderte auch der Anschlusstreffer zum 2:4 nichts. Zwei Minuten vor dem Spielende war es Anton Kniller vorbehalten, unter dem Jubel der heimischen Zuschauer mit seinem 5:2 letzte Zweifel am sechsten Saisonsieg und dem Klassenerhalt von Germania Ober-Roden zu zerstreuen.

Da die Konkurrenz im Abstiegskampf ohne Ausnahme sieglos blieb und Villalobos sogar gegen den bereits abgestiegenen Tabellenletzten Nürnberg überraschend 2:5 verlor, kletterte GO Rhein-Main in der Endabrechnung noch auf Platz fünf der Tabelle.

„Unsere Platzierung in der oberen Tabellenhälfte täuscht darüber hinweg, dass es in diesem Jahr im Abstiegskampf sehr eng war“, bewertete Team-Manager Bernd Barutta das Saisonfinale. „Zwischen Platz vier und Platz acht beträgt der Abstand in diesem Jahr ganze fünf Punkte, in der Saison 17/18 waren es dagegen 16“.

Nach dem Schlusspfiff kannte die Freude bei den Spielern keine Grenzen. Doch zwischen all dem Jubel richtete Spielertrainer Kniller den Blick bereits nach vorne: „Wir haben tolle Spiele insbesondere gegen Regensburg und Weilimdorf gezeigt. Dieses hohe Niveau konnten wir aber zu selten abrufen. Wir müssen uns daher spielerisch in der nächsten Spielzeit weiterentwickeln und erheblich konzentrierter ans Werk gehen, wollen wir einmal nicht gegen den Abstieg spielen“. Bereits in den nächsten Wochen wollen daher die Vereinsspitze und die sportlich Verantwortlichen die zukünftige Strategie absprechen.

An der Tabellenspitze qualifizierten sich der verlustpunktfreie TSV Weilimdorf und das Team von Jahn Regensburg für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Dagegen müssen die Aufsteiger Croatia Stuttgart und TSV 1860 München zusammen mit Futsal Nürnberg den Weg in die Zweitklassigkeit antreten.

Zitterpartie im Abstiegskampf geht weiter: 4:4 bei Croatia Stuttgart

Die Germania Futsal-Mannschaft hat es auch am vorletzten Spieltag nicht geschafft, das Abstiegsgespenst aus Ober-Roden zu verbannen. Beim ebenfalls in akuter Abstiegsgefahr befindlichen Gastgeber Croatia Stuttgart reichte es nur zu einem 4:4- (3:2) Unentschieden. Da gleichzeitig der TSV Neuried überraschend beim TV Wackersdorf gewann, rückten die Teams am Tabellenende weiter zusammen. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt vor dem letzten entscheidenden Spiel am kommenden Wochenende in eigener Halle gegen den TV Wackersdorf nur noch zwei Punkte: Auf Aufstiegsplatz acht rangiert Neuried mit 16 Punkten, Platz sieben nimmt Croatia mit 17 Punkten ein, davor liegen mit je 18 Punkten Villalobos und die Germania. Diese vier Mannschaften machen den letzten Absteiger unter sich aus. Nürnberg und der TSV 1860 München am Tabellenende können die Germania nicht mehr gefährden.

Die Begegnung beim Aufsteiger aus Stuttgart begann für GO Rhein-Main miserabel. Durch zwei Fernschüsse führten die Schwaben früh mit 2:0, ehe die Rödermärker aufdrehten und bis zur Pause eine eigene 3:2-Führung herausspielten. Torschützen waren Janis Bittner (2) und Salko Martínez. 

Nach dem Wechsel dominierte das Germania-Futsal-Team und baute durch Marcelo Jansa den Vorsprung nach einem schnellen Konter auf 4:2 aus. Der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und nichts deutete darauf hin, die Kontrolle auf dem Spielfeld zu verlieren. Doch der Gast kam zurück und egalisierte sieben Minuten vor Schluss zum 4:4. „Wir haben das Spiel völlig unnötig aus den Händen gegeben“, schüttelte Georgi Lovchev nach der Partie den Kopf. Der Mannschaftskapitän coachte das Team an diesem Abend, da er verletzungsbedingt nicht auflaufen konnte. 

Einzig positiv an der Situation ist die Tatsache, den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen zu können. „Ein einziges Pünktchen fehlt noch, um auch in der kommenden Saison in der höchsten deutschen Futsal-Spielklasse antreten zu können“, resümierte Team-Manager Bernd Barutta. Und er appelliert an die Ehre der Vereinsmitglieder und Freunde der Germania: „Es wäre einfach wichtig, einmal vor einer stimmungsvollen Kulisse zu spielen und von den Fans zum Sieg getragen zu werden“. Es wäre ein Zeichen von Vereinssolidarität. Anstoß ist am Samstag, 23.3.2019, 18.00 Uhr in der Halle Urberach.

Sieg im Sechs-Punkte-Spiel: Nürnberg wird mit 5:2 besiegt

Es war der ersehnte Erfolg: Mit einem deutlichen 5:2 (4:1)- Erfolg kehrte die Mannschaft von Germania Ober-Roden vom Auswärtsspiel bei Futsal Nürnberg zurück. Ein wichtiger Sieg im Verbleib in der Regionalliga, der den Abstand auf die Abstiegsplätze wieder auf fünf Punkte vergrößerte.

„Wir haben uns durch die Niederlagenserie gegen die Top-Teams der Liga in den letzten Wochen nicht aus dem Konzept bringen lassen“; so Spielertrainer Anton Kniller, „ich habe immer wieder betont: Wir müssen unsere Punkte gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte sammeln.“ Das Konzept ging in der Frankenmetropole auf. Von Beginn an wurde mit großem Elan gekämpft und mit viel Geduld versucht, den Gegner bei schnellen Konterangriffen in Verlegenheit zu bringen. Der erste Erfolg stellte sich nach sieben Minuten ein, als sich Salko Martinez gegen zwei Gegner durchsetzen konnte und mit einem beherzten Schuss den gegnerischen Torwart zur 1:0-Führung überwand. 

In der Folge dominierte das Germania Futsal-Team den Gegner und zog bis Mitte der ersten Halbzeit auf 3:0 davon, ehe Janis Bittner das Tor des Tages gelang. Der Versuch der Nürnberger, mit einem Flying Goalkeeper die Germania unter Druck zu setzen, ging völlig daneben: Die Gastgeber verloren den Ball vor dem Tor von GO Rhein-Main, Janis Bittner reagierte am schnellsten und schoss den Ball aus 30 Metern zielsicher in das verwaiste Tor der Franken.

Nach dem Seitenwechsel kam Nürnberg besser ins Spiel, doch im Gegensatz zu den letzten Begegnungen blieb die Germania-Abwehr in den ersten Minuten von Halbzeit zwei ohne Gegentor. Mit etwas Glück und überragenden Paraden von Torwart Nils Hemmenstädt konnte der Vorsprung gehalten werden. Zwar verkürzte Nürnberg den Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit auf 2:4, bevor Kapitän Georgi Lovchev einen erneuten Gästefehler fünf Minuten vor der Schlusssirene nutzte und mit seinem 5:2 für einen beruhigenden Vorsprung sorgte, der in der letzten Minuten des Spiels nicht mehr gefährdet war.

„Der Zusammenhalt der Mannschaft und die Moral waren heute hervorragend“, so Team-Manager Bernd Barutta, „allen Beteiligten war klar, dass wir heute den Grundstein zum Klassenerhalt legen mussten.“  Im nächsten Spiel am 9. März 2019, 15.00 Uhr, in der Halle Urberach kann mit einem Sieg gegen den FC Villalobos bereits der Klassenerhalt gesichert werden. 

Georgi Lovchev erzielte in Nürnberg seine Tore neun und zehn und setzte sich damit an die Spitze der mannschaftsinternen Rangliste. Für GO Rhein-Main erzielte die weiteren Tore Salko Martinez, Janis Bittner und Marcelo Jansa.

Auf der Presseseite fussballn.de gibt es einen ausführlichen Bericht von unserem Spiel gegen Futsal Nürnberg. Darin enthalten eine ausführliche Bildergalerie. Hier der Link: http://www.fussballn.de/sites/cms/artikel.aspx?SK=4&Btr=78505&Rub=430&fbclid=IwAR2DVx8gsdX62Ex68aaNW8akEvYWFTYa5zM77MmGTuR7n6egwmdaAdDPBU0

Gute Leistung gegen Weilimdorf reicht nicht: 2:5-Niederlage

Das Lob kam vom Gegner. Ilja Simunovic, Team-Manager des TSV Weilimdorf, zollte Anerkennung: „Was GO Rhein-Main in der ersten Halbzeit ablieferte, war bärenstark.“ Die Anerkennung konnte die Gastgeber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es wie in den Spielen zuvor zum Start in Halbzeit zwei große Mängel gab. Das 1:1 nach 20. Minuten hatte nur noch kurz Bestand, denn der Gegner konnte innerhalb weniger Minuten vorentscheidend auf 3:1 davonziehen.

Unter den Augen von Bundestrainer Marcel Loosveld verteidigte die Germania vor der Pause geschickt das eigene Tor und konnte dabei von ihrer hervorragenden Physis profitieren. Nur einmal musste Torwart Nils Hemmenstädt hinter sich greifen. Im Gegenzug schafften es die Spieler um Trainer Anton Kniller immer wieder, durch schnelle Konter das Tor des Gegners in Gefahr zu bringen. Belohnt wurden die Anstrengungen, als Salko Martinez in der 19. Minute der zwischenzeitliche hochverdiente Ausgleich gelang.

Nach der Pause erhöhte der Gast den Druck und nutzte leichte Fehler des Germania-Teams konsequent aus. Dabei trug sich auch der ehemalige Bundesliga-Profi des VfB Stuttgart, Manuel Fischer, in die Torschützenliste ein. Der heute 30jährige Fischer spielte einst mit dem schwäbischen Erstligisten in der UEFA-Champions League. Sein großes Können sticht auch in der Spitzenmannschaft aus Weilimdorf hervor. „Brillant wie er es versteht, sich im Zweikampf durchzusetzen“, so Germania-Abteilungsleiter Bernd Barutta.

Die Niederlage gegen das Top-Team schmerzte den Germania-Anhang am Ende nicht. Wichtiger war die Erkenntnis, spielerisch und körperlich fit zu sein für den Saisonendspurt. „Jetzt geht es gegen die Gegner, die sich auf unserer Augenhöhe befinden und die wir im Abstiegskampf besiegen müssen“, so Kniller. „Heute haben wir wichtige Erfahrungen sammeln können, die wir in die letzten vier Spiele mitnehmen. Darauf habe ich meine Spieler nach dem Spiel schon eingeschworen“. Den zweiten Treffer für die Germania erzielte in der 40. Minute per Zehn-Meter-Strafstoß Milorad Dzabic.

Nächste Woche tritt GO Rhein-Main beim Tabellenletzten Futsal Nürnberg (Samstag, 23. Februar 2019, Anstoß: 18.00 Uhr) an. 

Bildzeile: – Experten unter sich: Futsal-Nationaltrainer Marcel Loosveld (r.) und Bernd Barutta bei der Analyse der ersten Halbzeit.

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Individuelle Fehler leiten Niederlage gegen Jahn Regensburg ein

Der Favorit aus Regensburg wankte, doch am Ende setzten sich die Bayern gegen das Germania-Futsal-Team mit 1:4 (0:1) durch. Stand es zur Halbzeit nur 0:1 für die Gäste, hatte man sich für die zweite Hälfte mehr vorgenommen und erzielte durch einen sehenswerten Alleingang von Salko Martinez den 1:1 Ausgleich.Doch dann profitierte das Gästeteam Mitte der zweiten Halbzeit von zwei individuellen Abwehrfehlern von GO Rhein-Main, die innerhalb von 60 Sekunden mit 3:1  davon zogen. Am Ende gewann Jahn Regensburg das Spiel mit 4:1 Toren.

„Über weite Strecken der Partie waren wir ein gleichwertiger Gegner“, so Spielertrainer Anton Kniller, „doch am Ende brachten uns kleine Konzentrationsschwächen um den verdienten Erfolg.“ Mit Zufriedenheit stellte der Trainer nach dem Treffen gegen Regensburg fest, dass die Disziplin im Team diesmal stimmte. „Wir haben bewiesen, dass man ohne unnötige und spielentscheidende Fouls Hektik aus dem Spiel nimmt und seine eigene Leistung dadurch steigern kann. Disziplin auf dem Spielfeld ist Grundlage des Erfolgs“.

Paradox ist, dass die Germania trotz dreier Niederlagen in Folge weiterhin den vierten Tabellenplatz verteidigen konnte. Die unmittelbare Konkurrenz musste ebenfalls heftig Federn lassen und konnte nicht vom Missgeschick der Germania profitieren. Somit ergibt sich nach dem elften Spieltag die Situation, dass sich, abgesehen von den Mannschaften der Plätze eins bis drei, die restlichen sieben Teams alle tief im Abstiegskampf befinden. 

Am nächsten Wochenende steht erneut ein Spiel gegen eine bayerische Mannschaft auf dem Programm. Die Germania muss beim TSV Neuried in München antreten (Samstag, 19.1.19, 16.00 Uhr). Neuried liegt mit einem Spiel weniger mit neun Punkten auf Tabellenplatz acht. „Wir hoffen, die Wettersituation in Süddeutschland beruhigt sich, damit wir kein Opfer des Schneechaos in Bayern werden“, hofft Team-Manager Bernd Barutta.

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Ein Wochenende zum Verzweifeln

Mit leeren Händen kehrte das GO Rhein-Main Futsal Team an diesem Wochenende aus München zurück. Erst setzte es am Doppelspieltag samstags eine nicht erwartete 3:6 (0:2) – Niederlage gegen den Aufsteiger TSV 1860 München und einen Tag später musste sich die Germania-Mannschaft dem FC Deisenhofen mit 4:7 (2:5) geschlagen geben. Vor allem die undisziplinierte Spielweise der Mannschaft von Spielertrainer Anton Kniller verhinderte ein erhebliches besseres Resultat.

In beiden Partien erlaubten sich die Rödermärker eine Vielzahl von Foulspielen, so dass es für beide Gegner mehrere Zehn-Meter-Strafstöße gab, die jeweils zu vorentscheidenden Toren führten „Wir waren in beiden Spielen über weite Strecken mit dem Kopf nicht bei der Sache und gingen viel zu übermotiviert in die meisten Zweikämpfe“, schüttelte Kniller etwas ratlos den Kopf. „Und ich nehme mich von der Kritik nicht aus“, ergänzte er.

Mit 13 Punkten auf dem Habenkonto geht es nunmehr in die Winterpause, die am 12. Januar 2019 mit dem Heimspiel gegen Regensburg endet. „Die Tabelle sieht uns zwar auf dem vierten Platz, doch das ist mehr als trügerisch“, kommentiert Team-Manager Bernd Barutta. „Das Polster bis zum ersten Abstiegsplatz beträgt nur vier Punkte“. Die entscheidenden Spiele in den ersten Wochen des neuen Jahres werden die Treffen zu Hause gegen Villalobos FC (Hinspiel 2:4) sowie auswärts gegen Futsal Nürnberg (5:2) und den TSV Neuried (Hinspiel 5:3) sein. „Können wir nicht gegen die ärgsten Konkurrenten im Abstiegskampf gewinnen, wird es sehr schwer, die Klasse zu erhalten“, so Barutta weiter.

„Wir besitzen im Vergleich zur Vorsaison sicherlich ein besser aufgestelltes Team“, so Kniller, „doch die Konkurrenz ist gleichfalls erheblich stärker geworden, so dass sich unsere Leistungssteigerung bisher auf Grund eigener Fehler nicht auszahlt.“ Die Mannschaft zeigte sich nach den Niederlagen selbstkritisch. Zu undiszipliniert sei gespielt, taktische Marschrouten völlig mißachtet worden. „Das muss besser werden“, machte Co-Trainer Georgi Lovchev klar, „wer nicht mitzieht, hat keine Zukunft in der Mannschaft“.

Erstmal in dieser Saison wirkte Mohammed Hakimi wieder im Futsalteam mit. Der Verbandsligaspieler der Germania-Fußballer führte sich gleich mit seinen ersten drei Saisontreffern ein. Doch trotz seiner gewohnten Treffsicherheit reichte es zu keinem Punktgewinn auf der Isar-Tour.

 

Bildzeile: Mohammed Hakimi spielt in der Fußball-Winterpause wieder im Futsal-Team von GO Rhein-Main und präsentierte sich in seinen beiden ersten Einsätzen wieder als verlässlicher Torschütze


Der bayerische Fluch ist gebrochen: 6:3 Sieg beim TV Wackersdorf

Es dauerte drei Jahre und elf Spiele bis der Bann gebrochen wurde. In allen bisherigen Auswärtsspielen auf bayerischen Boden musste das Germania-Futsal-Team in der Regionalliga Süd teils bittere Niederlagen hinnehmen. Jede Rückfahrt über die A 3 ins Rhein-Main-Gebiet war von Frustration geprägt. Gegen den TV Wackersdorf wurde der Fluch endlich gebrochen. Mit einem verdienten 6:3 (1:0) Erfolg kehrte GO Rhein-Main aus der Oberpfalz zurück.

Ein besonders glückliches Gesicht machte Oliver Ginnergardt, der seine beiden ersten Tore im Trikot von Germania Ober-Roden erzielen konnte. Ihm gelangen kurz nach der Pause die wichtigen Treffer zum 2:0 und 3:0. „Wir haben uns alle für Oil gefreut“, kommentierte Spielertrainer Anton Kniller, „er ist ein sehr bescheidener und ruhiger Spieler, der sich in den letzten Spielen kontinuierlich gesteigert hat.“

Nachdem die Germania in den beiden letzten Spielen in der ersten Halbzeit jeweils durch dumme Fehler in Rückstand geraten war, galt diesmal die klare Devise von Trainer Kniller: Erst einmal das eigene Tor sichern. Eigene Torerfolge, so die Überzeugung, würden sich im Laufe des Spiels automatisch einstellen. Eine Taktik, die auch dank der überragenden Leistung von Torwart Hrvoje Cvitanovic aufging. Wackersdorf blieb in den ersten 20 Minuten ohne Treffer, während Goran Vracevic auf der anderen Seite die Germania mit 1:0 (10.) in Führung schießen konnte.

 

Nach der Halbzeit drehten die Rödermärker gewaltig auf und überraschten die Gastgeber mit zwei schnellen Toren durch Ginnergardt (21. und 27.). Als Mitte der zweiten Halbzeit der Vorsprung durch Shahrokh Azmani (30.) auf vier Tore ausgebaut wurde, schien die Partie entschieden. Doch Wackersdorf kämpfte sich ins Spiel zurück und verdeutlichte einmal mehr, dass selbst ein großer Vorsprung im Futsal in Sekunden verloren gehen kann. Die Anschlusstore der Bayern zum 2:4 verunsicherten folgerichtig die Germania, und die bis dahin ausgestrahlte Souveränität ging verloren. 

In dieser Phase nahm Germania-Kapitän Renato Vidovic das Heft des Handelns in die Hand und brach mit seinem Tor zum 5:2 (39.) den Widerstand der Heimvertretung. Allen Beteiligten stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Endlich einmal konnten Punkte aus dem Freistaat entführt werden. Den Schlußpunkt setzte Anton Kniller mit dem 6:2 (39.)

„Wir haben heute die Disziplin gezeigt, die uns in den letzten Spielen verloren ging“, fasste Co-Trainer Georgie Lovchev zusammen. In zwei Wochen hat GO Rhein-Main die nächste Chance, Punkte aus Bayern zu entführen. Es geht zu einem Doppelspieltag an die Isar. Am 8. Dezember 2018 (Anstoß 19.00 Uhr) tritt das Team gegen den TSV München 1860 an, und einen Tag später folgt das Nachholspiel gegen den FC Deisenhofen (9. Dezember 2018, Anstoss 15.30 Uhr). Im Bus des GO Rhein-Main sind noch Plätze frei und Fans sind eingeladen, das Team zu begleiten.

Steigerung in Halbzeit zwei verhindert erneute Pleite: 5:5 gegen Stuttgart

Im Spiel gegen Croatia Stuttgart gelang es dem Germania-Futsal-Team durch eine erhebliche Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte, eine drohende zweite Niederlage in Folge zu vermeiden. In den ersten 20 Minuten knüpfte das Germania-Futsal-Team an die schlechten Leistungen der vergangenen Woche beim Villalobos FC an. Immer wieder führten individuelle Fehler zu Gegentoren, so dass der Gast aus Württemberg zur Pause mit 4:2 in Führung lag. Am Ende reichte es noch zu einem 5:5 Unentschieden.

Erst nach dem Seitenwechsel agierte die Mannschaft um Spielertrainer Anton Kniller sicherer und setzte dem schnellen Konterspiel des Aufsteigers eigene Stärken entgegen. „In der Halbzeitpause haben wir uns geschworen, die Negativspirale zu durchbrechen und endlich zu unseren eigenen Stärken zurückzufinden“, so Kniller, „eine erneute Niederlage hätte unsere Moral völlig zerstört“. Die Ansage wirkte. Bereits in den ersten Sekunden der zweiten Spielhälfte war es der 20jährige Marcelo Jansa, der mit einer beherzten Einzelaktion und seinem ersten Saisontor den Rückstand auf 3:4 verkürzte. Die Mannschaft zeigte die gewünschte Reaktion und übernahm die Initiative auf dem Spielfeld. Und als Georgi Lovchev mit einem Freistoß in der 34. Minute die GO Rhein-Main-Mannschaft zum 5:4 erstmals in Führung schoss, war ein Sieg greifbar nahe. Doch die Freude der Gastgeber hatte nicht lang Bestand, denn der mutige Gast aus Stuttgart konnte sich noch einmal entscheidend durchsetzen und mit dem 5:5 einen Punkt aus Rödermark entführen. Weitere Torschützen bei GO Rhein-Main waren Shahrokh Azmani, Davor Stankovic und Goran Vracevic.

Somit blieb Germania Ober-Roden auch im vierten Heimspiel in Folge in eigener Halle unbesiegt und tritt am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel beim TV Wackersdorf an (Samstag, 24.11.2018, Anstoß 14.00 Uhr), gegen den zuletzt dreimal in Folge verloren wurde.

 

Debakel in Karlsruhe: 2:4-Niederlage gegen Villalobos

Mit einem Sieg im Auswärtsspiel beim Villalobos FC in Karlsruhe wollte sich das Germania Futsal-Team in der Spitzengruppe der Regionalliga Süd festsetzen und auf den dritten Tabellenplatz vorrücken. Doch statt des erhofften Erfolges gab es eine bittere und am Ende verdiente 2:4 (1:2) Niederlage gegen den bisherigen punktlosen Gegner.

Die 15 mitgereisten Fans auf der Tribüne verzweifelten. GO Rhein-Main präsentierte sich zwar drückend überlegen, doch zwingende Torchancen blieben Mangelware. Die Gastgeber waren dagegen ausschließlich darauf bedacht, das eigene Tor kompakt zu verteidigen und verzichteten weitgehend auf einen geordneten Spielaufbau. Karlsruhe kam in der ersten Halbzeit daher nur zu zwei Konterchancen, die jedoch in beiden Fällen zu überraschenden Torerfolgen führten. Für Ober-Roden traf lediglich Georgi Lovchev.

Nachdem gleich zu Beginn der zweiten 20 Minuten das zwischenzeitliche 2:2 erneut durch Lovchev erzielt wurde, hoffte das Germania-Team, endlich der Favoritenrolle gerecht zu werden. Doch trotz der optischen Überlegenheit wurden die Erwartungen weiterhin enttäuscht. Zu einfallslos und statisch agierte Germania Ober-Roden in der Offensive. Gefahr ging lediglich durch Einzelaktionen aus. Zu mehr als drei Pfostentreffer reichte es aber nicht, zumal der gegnerische Torwart einen blendenden Tag erwischt hatte.

„Trainer und Mannschaft zeigten sich nach dem Spiel zerknirscht“, kommentierte Team-Manager Bernd Barutta, „schon auf der Rückfahrt wurden die Fehler im Mannschaftsbus offen analysiert.“ Wichtigstes Fazit: Durch mehr Bewegung und Flexibilität im Angriffsspiel soll die Torausbeute wieder erhöht werden. Trotz der Niederlage verteidigte die Germania Platz vier in der Tabelle. Am kommenden Wochenende gastiert das punktgleiche Team von Aufsteiger Croatia Stuttgart in der Halle Urberach (Samstag, 17.11.2018, Anstoß: 15.00 Uhr).