Fluch gebrochen – Germania siegt auch in Walldorf

Nach fünf glücklosen Versuchen gegen die zweite Garde des Hessenligisten vermögen wir es, den Bock endlich umzustoßen. Ein 3:1 Auswärtserfolg bedeutet die ersten Zähler gegen Rot-Weiß Walldorf II und lässt unser Punktekonto auf 43 anwachsen.

Damit haben wir starke zehn von zwölf Punkten aus den entscheidenden letzten vier Partien gegen die Teams direkt hinter uns mitnehmen können und können damit jegliche Abstiegsszenarien wohl endgültig ad acta legen. Nun sind wir im Bonusbereich angekommen, und können in den verbleibenden Spielen gegen Klubs mit Aufstiegsambitionen noch einige spannende Schlachten schlagen.

In die heutige Partie starten wir unglücklich, zunächst scheitern wir skurril am Aluminium, dann führt ein abgewehrter Freistoß mit der zweiten Hereingabe zum 1:0 der Gastgeber. Unbeirrt kommen wir aber schnell durch Kapitän Jonas Dapp zurück, ein simpler Ball hinter die Abwehrkette von Sebi Marweg schickt den Bieber-Boy auf die Reise.

Drilon Jasharis Steckpass in eine riesige Lücke im Abwehrverbund bringt Abu Sancak vors Tor, der vom Keeper zu Fall gebracht wird. Mo Ashriam übernimmt Verantwortung und verwandelt den fälligen Elfmeter sicher.

In der zweiten Hälfte ist unser Team weiterhin am Drücker: Abu scheitert ein zweites Mal am Gestänge, dann schickt Adnan Voloder erneut Mittelstürmer Jonas Dapp auf die Reise, der wieder eiskalt vollendet.

Wir haben weitere gute Chancen durch den eingewechselten Marc Züge und Adnan (erneut Latte), spielen die letzte Viertelstunde dann die Partie eher defensiv zu Ende.

Mit einem hochverdienten 3:1 besiegen wir damit den Angstgegner aus Walldorf in seinem bisher zahmsten Auftritt. Dieses positive Momentum will Chefcoach Fabian Bäcker nun unbedingt mitnehmen, um am kommenden Wochenende dem nächsten schweren Gegner, den Offenbacher Kickers, ein rüdes Heim-Erwachen zu bescheren.

Schließlich haben wir auch gegen deren zweite Garnitur bisher noch keine Punkte geholt. Der April scheint ein guter Monat, um Neues zu schaffen.

💙🖤

Bericht & Bilder: David Stemann

Die Ergebnisse vom Wochenende

SV Rot-Weiss Walldorf II – Germania Ober-Roden                   1:3 (1:2) 

Torschützen für die Germania: Jonas Dapp (25, 51‘), Muhamad Ashriam (35‘),

Foto: Jonas Dapp

Nächstes Spiel: 27. Spieltag, So, 19.04.25, 16.45 Uhr bei Kickers Offenbach II 

SG Klingen – Germania Ober-Roden II                  0:3 (0:0) 

Torschützen für die Germania: Semih Aydin (23.), Pascal Kobienia (64‘, 76‘)

Nächstes Spiel: 24. Spieltag, Sa, 18.04.26, 15:30 Uhr bei SpVgg Groß-Umstadt

Germania Ober-Roden III – PSV Groß-Umstadt              2:5 (1:2) 

Torschützen für die Germania: Tim Eggen (13‘, 90+3‘

Nächstes Spiel: 24. Spieltag, So, 19.04.26, 13 Uhr bei KSG Georgenhausen

Abendstund hat Sieg im Mund!

Den entscheidenden Treffer schießt der neu in die Startelf gerückte Sascha Ries, der damit sein erstes Pflichtspieltor in zweieinhalb Jahren erzielt. Das letzte war ein 2:1-Siegtreffer im November 2023. Gegner damals: der SC Dortelweil. Am selben Tag war gleichzeitig auch der letzte Verbandsliga-Einsatz von Özgün Tatar, den wir nach seiner damals erlittenen Kreuzbandverletzung heute mit großer Freude zum ersten Mal wieder zurück im Kader begrüßen dürfen.

Unser Spiel beginnen wir ordentlich, haben zunächst die besseren Chancen, und kommen dann Mitte der ersten Hälfte erfolgreich zum Abschluss. Ein Solo von Jonas Dapp bringt ihn frei in den Strafraum, wo er den Ball fein in die Mitte legt, so dass der stark mitgelaufene Rechtsverteidiger SR4 nur noch seinen berüchtigten Fuß in die Kugel halten muss.

In der Folge ist allerdings Dortelweil am Drücker. Die Gäste kommen sogar schnell zur größtmöglichen Ausgleichschance, nachdem ihnen ein umstrittener Foulelfmeter zugesprochen wird, als Drilon im Strafraum per Grätsche klärt. Keeper Tim Bärwalde im Germania-Kasten ist aber stark unten im Eck, er fängt die Kugel sicher und hält die Null.

In der zweiten Halbzeit kommen wir wieder etwas besser ins Spiel, vorerst aber nicht zu zählbaren Gelegenheiten. Hinten verteidigen wir mit zunehmender Spieldauer umso verbissener und leidenschaftlicher. Julian Siegmund und gegen Ende auch noch Fabi Geyer unterstützen die Dreierkette um Sebi Marweg, der heute wahrscheinlich keinen Zweikampf verliert, sodass am Schluss eine Fünferkette aus fünf nominellen Innenverteidigern auf dem Platz steht. Wahrscheinlich auch ein Novum in der jüngeren Germania-Geschichte.

Zu guten Kontergelegenheiten kommen wir auch noch, können diese aber durch Jonas und Arian Hamidkhani nicht erfolgreich abschließen. Dazu wird uns noch ein Elfmeter verwehrt, als Jonas im 16er von hinten umgerannt wird.

Nichtsdestotrotz knacken wir nach 24 Spieltagen die 40-Punkte-Marke und haben in vier von fünf Spielen nach der Winterpause insgesamt nur ein Tor zugelassen (und einmal acht 😭).

Bericht: David Stemann

Die Ergebnisse vom Wochenende

Germania Ober-Roden – VFR Groß-Gerau 2:1 (1:1)
Premiere 2026 – der erste Heimsieg in der Verbandsliga ist da!

Nachdem die Pokalschlacht gegen Hessen Kassel bisher den einzigen Triumph auf eigenem Grün darstellte, können wir gegen den VfR Groß-Gerau nun auch in der Liga wieder ein Erfolgserlebnis verbuchen. Mit 2:1 gewinnen wir verdient gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten und können damit auf 37 Punkte davonziehen. Ein Punktestand, der neun Spieltage vor Saisonende eine solide Basis darstellt.

Auf einigen Positionen verändert starten wir in die Partie, die vergangene Woche hat Kraft gekostet, und einige Jungs haben weniger gespielt, als sie es vielleicht verdient gehabt hätten. Jannik Treber beginnt im Tor, Julian Siegmund und Fabian Geyer flankieren Drilon Jashari in der Verteidigung, Arvin Hoffmann rückt ins Mittelfeld und Adnan Voloder ersetzt den angeschlagenen Marc Züge.

Mit frischer Energie spielen wir auch eine sehr gute erste Hälfte, haben deutlich mehr vom Spiel und lassen den Gegner zu keiner Chance kommen, während wir durch Adnan und Jonas am Keeper scheitern. Schon nach zwanzig Minuten muss Capitano Züge dann aber doch ran, Adnan muss auf Grund eines Pferdekusses früh das Feld räumen. Die Einwechslung wird belohnt durch das Führungstor kurz vor der Pause: Jonas klaut dem Verteidiger den Ball, legt perfekt rüber, wo Arvin clever durchlässt und der Toptorjäger nur noch einschieben muss.

Nach der Pause können wir die dominante Performance zunächst nicht annähernd replizieren, Groß-Gerau bekommt deutlich Aufwind (und einen klaren Elfmeter verweigert). Eine zweite strittige Situation führt dann zum Strafstoß, den Ilias Benazza gegen einen starken Jannik Treber sicher verwandelt.

In der zweiten Hälfte der zweiten Hälfte fangen wir uns wieder, die letzten zwanzig Minuten gehören vor allem uns. Der eingewechselte Arian Hamidkhani holt eine Ecke heraus, die Mo Ashriam Jonas Dapp derart auf den Kopf zimmert, dass er sie unhaltbar ins Tor verlängern kann. Ein weiteres Mal scheitert Jonas am Pfosten, so dass wir am Ende die 2:1-Führung bis zum Abpfiff sichern.

Bericht: David Stemann

Torschützen für die Germania: Marc Züge (43‘), Jonas Dapp (78‘)

Foto: Jonas Dapp

Nächstes Spiel: 25. Spieltag, Do, 02.04.25, 20 Uhr zuhause gegen SC Dortelweil 

Germania Ober-Roden II – TSV 08 Richen 2:1 (1:1) 

Torschützen für die Germania: Pascal Kobienia (23.), Linus Zummak (57‘)

Nächstes Spiel: 23. Spieltag, So, 12.04.26, 15 Uhr bei SG Klingen

TSV Lengfeld II  – Germania Ober-Roden III 4:6 (1:1) 

Torschützen für die Germania: Pascal Kobienia (23.), Linus Zummak (57‘)

(32′, 90′) Linus Weber (65′) Mohammad Nabiullah Amami  (68′) Kenan Zukorlijic 82′) Soufiane Akarkach (89′) Luis Mlotek

Nächstes Spiel: 23. Spieltag, So, 12.04.26, 13 Uhr zuhause gegen PSV Groß-Umstadt

Germania schlägt sich tapfer im Hessenpokal Halbfinale

Die Germania spielte ihr Spiel der Spiele gegen den SV Wehen Wiesbaden im Halbfinale des Krombacher Hessenpokals und verliert mit 0:4. Schon lange vorher war klar, dass die Germanen eine geringe Chance gegen den 3. Ligisten haben werden, denn es waren immerhin drei Ligen Unterschied zur Verbandsliga. Die Profis aus Wiesbaden ließen von Anfang an nichts anbrennen und die Bäcker-Elf war in die Defensive gezwungen, um einen vorzeitigen hohen Rückstand zu verhindern. Doch nicht ganz so gut lief es bereits in der 7. Spielminute, als Wehen von der rechten Seite einen Schuss an den Pfosten setzte, den Abpraller erwischte unser Abwehrstratege Maik Neuendorf unglücklich mit der Hacke und es stand 0:1 für die Gäste. Von da an war der SVWW klar in der Führungsrolle und drängte die Germania fast nur noch in die eigene Hälfte. Das 0:2 in der 32. Minute entstand nach einem Eckstoß und fiel einem Wehener direkt auf den Fuß. In der zweiten Hälfte sah man gelegentlich Angriffspassagen der Germanen, die mit dem letzten genauen Pass zum Tor verfehlt wurden. Die Gäste spielten unbekümmert ihr Match weiter und verzweifelten oftmals an der herausragenden Leistung unseres Torhüters Tim Bärwalde. Sie erzielten noch zwei weitere Tore, die den Spielverlauf nicht mehr beeinflussten. Am Ende bleibt eine große Anerkennung an die Mannschaft von Fabian Bäcker und Erich Jäger, die sich trotz allem eindrucksvoll vor 2000 Zuschauern vom Pokal verabschiedete. Das außergewöhnliche Ereignis hinterließ einen weiteren Eintrag in der Vereinsgeschichte.

Am Sonntag, 29.03.25, 15 Uhr wird es wieder ernst in der Verbandsliga, wenn der VFR Groß-Gerau zu Gast sein wird.

Bericht: Edgar Weber
Bilder: Sascha Eyßen

Hessenpokal-Halbfinale in Ober-Roden!

Nach dem sensationellen 2:1-Erfolg gegen den Regionalligisten KSV Hessen Kassel steht die Germania im Halbfinale des Krombacher Hessenpokals!  

 Nun wartet, mit dem Drittligisten SV Wehen Wiesbaden, der nächste Hochkaräter auf unsere Germania. Um einen reibungslosen Einlass zu gewährleisten, gibt es bereits jetzt Tickets online unter https://germania-ober-roden.reservix.de/events 


Spielinfos


Was:    Krombacher Hessenpokal – Halbfinale
Wer:    Germania Ober-Roden vs. SV Wehen Wiesbaden
Wo:     Sportplatz Außerhalb 16, 63322 Rödermark Ober-Roden
Wann:  Datum: 25.03.2026 um 19:00 Uhr

Kommt vorbei und unterstützt unsere Mannschaft!

Die Ergebnisse vom Wochenende

1.FC Langen  –  Germania Ober-Roden               0:0 (0:0) 
Zu mehr will es nicht langen – torloses Remis im Waldstadion

Auf zwei Positionen verändert im Vergleich zum Auswärtsspiel in Unterflockenbach schickt Chefcoach Bäcker seine Elf auf den Rasen, Okan Kilic ersetzt den rotgesperrten Arvin Hoffmann, Abdul Sancak rückt für Adnan Voloder ins Team.

Zum Match selbst gibt es nicht viel zu sagen. Kaum erwähnenswerte Szenen auf beiden Seiten – ein zähes, zähes Verbandsligaspiel, das bei jeder Gefahr eines eventuell aufkommendem Spielflusses durch einen von unzähligen Foulpfiffen unterbrochen wurde.

Die erste Hälfte lassen wir fast gänzlich ungenutzt verstreichen, in Halbzeit zwei schaffen wir es immerhin regelmäßig, mit ganz simplen Mitteln den konzentrierten Mittelblock der Langener zu umspielen und auf die Grundlinie zu kommen, scheitern aber durchweg an Flankenqualität oder fehlendem Durchsetzungsvermögen.

Eine faire Punkteteilung, da kein Team hier ob der gezeigten Leistung wirklich mehr als einen Zähler verdient hatte. Tabellarisch eine ungenutzte Chance, defensiv dank der gehaltenen Null zumindest ein Teilerfolg.

Nächstes Spiel: 25. Spieltag, So, 29.03.25, 15 Uhr zuhause gegen VFR Groß-Gerau

Germania Ober-Roden II     spielfrei 

Nächstes Spiel: 22. Spieltag, So, 29.03.26, 13 Uhr zuhause gegen TSV 08 Richen

Germania Ober-Roden III  –  FSV Groß-Zimmern II         6:2 (1:1) 

Nächstes Spiel: 22. Spieltag, So, 29.03.26, 15 Uhr bei TSV Lengfeld II

Eishockey-Ergebnis in Unterflockenbach – Germania geht am Schluss mit zehn Mann unter

Der SV Unterflockenbach scheint nicht nur ein paar Spieler aus der Erbmasse von Eintracht Wald-Michelbach übernommen zu haben, sondern auch die Veranlagung zu wilden Resultaten gegen unsere Germania.

Wie schon in früheren Tagen zeigen die Flockis zwar Verwundbarkeit in der Defensive, aber brutale Effizienz und eine unheimliche Konsequenz in Richtung Tor. Nach einer langen Zeit mit bemerkenswert wenigen Gegentreffern nach Standardsituationen sind es heute gleich derer vier, die uns das Genick brechen. Ein schön herausgespielter Angriff über Hakan Firat und Jonas Dapp bringt uns durch Marc Züge mit 1:0 in Führung. Doch mit dem schnellen Ausgleich, als sich die Gastgeber schnell und scharf in den Strafraum kombinieren, drehen sie innerhalb von vier Minuten das Spiel mit zwei Kopfpällen nach Eckstößen. Die Freude über Drilon Jasharis Anschlusstreffer nach Loris‘ langer Ecke währt nur kurz, erneut hilft ein ruhender Ball, das Heimteam wuchtet noch vor der Pause einen Freistoß unhaltbar zum 4:2 ins Eck.

Zwar stehen wir an sich ganz ordentlich, können aber nicht für so viel Entlastung wie gewünscht sorgen und liegen gegen ein starkes Team unangenehm weit hinten. Trotzdem kommen wir mit Esprit aus der Pause und schaffen noch einmal den Anschluss durch Maik Neuendorf, als Unter-Flockenbach einen Halbfeldfreistoß schlecht verteidigt.

Doch dann schlafen wir bei einem abgefangenen Ball infolge einer Ecke, und der schnelle Abschlag düpiert unser ganzes Team, Arvin Hoffmann kann Hebling nur mit einer Notbremse stoppen und wir spielen eine halbe Stunde zu zehnt. Auch dann halten wir uns noch kurz wacker, verursachen aber bald darauf einen unnötigen Elfmeter, so dass das 5:3 uns den Gnadenstoß gibt. Gegen zehn Germanen ist das schnelle, präzise Passpiel der Gegner noch deutlich effektiver, die Lücken größer und so erleiden wir eine Klatsche in einer Höhe, wie sie schon lange nicht dagewesen ist.

Bericht & Bilder: David Stemann

Germania Ober-Roden – KSV Hessen Kassel 2:1 (0:1)

Drei Viertelfinals waren bereits ausgespielt, dreimal hatten die hessischen Topteams im Elfmeterschießen um den Einzug in das Final Four im Hessenpokal bangen müssen.

So sehr dem Glück überlassen wie in den höheren Klassen wohl üblich, wollen wir die Partie gegen den Regionalligisten aus Kassel heute dann doch nicht. Fair und in 90 Minuten besiegen wir den Gast aus dem Norden und verdienen uns mit einer herausragenden Teamleistung den Ehrenplatz unter den besten Vier Hessens – und somit ein erneutes Flutlichtspiel an der Frankfurter Straße gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Vor einer großartigen Kulisse von 1220 Zuschauern, die an alte Hessenliga-Zeiten erinnern lässt, starten wir im pokaltypischen Abwehrpressing bissig ins Spiel und bieten dem KSV Hessen einen tiefen Block mit disziplinierter Defensive an, gegen den noch selten jemand mehr als vier Treffer erzielt hat.

Angeführt von Drilon Jashari im Zentrum und dirigiert von Neuzugang Tim Bärwalde im Kasten, verschieben wir solide und verteidigen enorm viel weg, so dass bis auf Flanken und Eckbälle wenig Richtung Tor kommt.

Beide Seiten haben eine Großchance vor der Halfte, die am Aluminium landet, Rupp trifft per sattem Schuss die Querlatte, Mo Ashriam setzt das Leder an den Kasseler Innenpfosten.

Einen Ballverlust von Geburtstagskind Sebi Marweg nutzt Kapitän Bravo Sanchez im Nachschuss zur Führung für den Favoriten, mit der es in die Pause geht.

Aus der Kabine kommen unsere Germanen aber mit wahnsinnigem Elan und Verve, treiben den Ball mit schönen Angriffen voran und kommen mit einem super herausgespielten Spielzug durch Kapitän Marc Züge nach Vorarbeit von Jonas Dapp zum Ausgleich.

Das Momentum nutzend holen wir kurz darauf eine Ecke raus, die flach verlängert in den Strafraum rutscht und in einem Bilderbuchmoment von Sebi zum Siegtor verwandelt wird, der damit seine Geschichte eigenhändig vom vermeintlichen Unglücksraben zum seligsten Mensch auf dem Vereinsgelände umschreibt.

40 lange Minuten müssen wir noch überstehen, doch die Leidenschaft und kämpferische Disziplin des gesamten Teams, ob auf oder neben dem Feld, trägt uns zum Triumph und in Sphären, die normal anderen Klubs vorbehalten sind.

Bericht: David Stemann
Fotos: Sascha Eysen

Hessenpokal – Viertelfinale

In wenigen Tagen ist es soweit, Ober-Roden scharrt mit den Hufen. Nach drei Mal unglücklich Endstation im Hessenpokal-Achtelfinale, dürfen wir am nächsten Mittwoch erstmals im Viertelfinale des Pokals der Pokalsieger antreten.

Im Podcast zur Viertelfinal-Vorschau bei kreis.liga.kult pries Germania-Präsident Norbert Rink unlängst mal wieder die ‚beste Stadionwurst Südhessens‘ an – am 25.02.26 haben wir um 19:00 Uhr an der Frankfurter Straße jedoch auch Kassler im Angebot!

Der KSV Hessen Kassel (im sechsten Jahr in Folge Regionalligist) kommt zum Duell. Laut transfermarkt.de gesegnet mit einem Kaderwert von 1,85 Mio. € liegt der durchschnittliche Marktwert der Löwen-Spieler knapp über unserem, nur zwei der Akteure sind uns noch persönlich bekannt. Den bei der Dieburger Hassia gestarteten Mittelfeldmotor Yannick Stark haben wir im März 2011 in der Verbandsliga getroffen, damals noch bei der U23 der Lilien, die uns souverän 7:1 abfertigte. Der für den Sturm aus Portugal gekommene Winterneuzugang Jan Dahlke hingegen bewies hingegen 15/16 in der Gruppenliga in Fehlheim gegen uns, dass er zumindest vom Torriecher her annähernd auf Christo-Level ist, auch wenn das Auftreten den Mitspielern gegenüber darauf hindeutete, dass er sich auch da schon zu weit Höherem berufen sah.

Mit immenser Erfahrung im Zentrum durch Stark (218 Zweitligaspiele), Kapitän Bravo Sanchez (Ex-Paderborn), Lukas Rupp (200+ Spiele in Bundesliga, Premier League und (Europa-)Pokal) ist das Herzstück des KSV durchweg prominent besetzt.

Unsere Germanen als letzter verbliebener Verbandsligist im Wettbewerb werden im Kampf David gegen Herkules unsere übliche unbändige Kampfkraft und Spielstärke in die Waagschale werfen und hoffen, dass der Fußballgott in dieser Pokalsaison ein viertes Mal blau-schwarz im Herzen trägt.

Die bisherigen drei Viertelfinals, für die wir den krönenden Abschluss geben, sind allesamt im Elfmeterschießen entschieden worden. Gemeinsam können wir auch am Mittwoch nochmal ein Fußballwunder erzwingen.

Wir bitten um zahlreichstes Erscheinen! 🙂

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