Ein Wochenende zum Verzweifeln

Mit leeren Händen kehrte das GO Rhein-Main Futsal Team an diesem Wochenende aus München zurück. Erst setzte es am Doppelspieltag samstags eine nicht erwartete 3:6 (0:2) – Niederlage gegen den Aufsteiger TSV 1860 München und einen Tag später musste sich die Germania-Mannschaft dem FC Deisenhofen mit 4:7 (2:5) geschlagen geben. Vor allem die undisziplinierte Spielweise der Mannschaft von Spielertrainer Anton Kniller verhinderte ein erhebliches besseres Resultat.

In beiden Partien erlaubten sich die Rödermärker eine Vielzahl von Foulspielen, so dass es für beide Gegner mehrere Zehn-Meter-Strafstöße gab, die jeweils zu vorentscheidenden Toren führten „Wir waren in beiden Spielen über weite Strecken mit dem Kopf nicht bei der Sache und gingen viel zu übermotiviert in die meisten Zweikämpfe“, schüttelte Kniller etwas ratlos den Kopf. „Und ich nehme mich von der Kritik nicht aus“, ergänzte er.

Mit 13 Punkten auf dem Habenkonto geht es nunmehr in die Winterpause, die am 12. Januar 2019 mit dem Heimspiel gegen Regensburg endet. „Die Tabelle sieht uns zwar auf dem vierten Platz, doch das ist mehr als trügerisch“, kommentiert Team-Manager Bernd Barutta. „Das Polster bis zum ersten Abstiegsplatz beträgt nur vier Punkte“. Die entscheidenden Spiele in den ersten Wochen des neuen Jahres werden die Treffen zu Hause gegen Villalobos FC (Hinspiel 2:4) sowie auswärts gegen Futsal Nürnberg (5:2) und den TSV Neuried (Hinspiel 5:3) sein. „Können wir nicht gegen die ärgsten Konkurrenten im Abstiegskampf gewinnen, wird es sehr schwer, die Klasse zu erhalten“, so Barutta weiter.

„Wir besitzen im Vergleich zur Vorsaison sicherlich ein besser aufgestelltes Team“, so Kniller, „doch die Konkurrenz ist gleichfalls erheblich stärker geworden, so dass sich unsere Leistungssteigerung bisher auf Grund eigener Fehler nicht auszahlt.“ Die Mannschaft zeigte sich nach den Niederlagen selbstkritisch. Zu undiszipliniert sei gespielt, taktische Marschrouten völlig mißachtet worden. „Das muss besser werden“, machte Co-Trainer Georgi Lovchev klar, „wer nicht mitzieht, hat keine Zukunft in der Mannschaft“.

Erstmal in dieser Saison wirkte Mohammed Hakimi wieder im Futsalteam mit. Der Verbandsligaspieler der Germania-Fußballer führte sich gleich mit seinen ersten drei Saisontreffern ein. Doch trotz seiner gewohnten Treffsicherheit reichte es zu keinem Punktgewinn auf der Isar-Tour.

 

Bildzeile: Mohammed Hakimi spielt in der Fußball-Winterpause wieder im Futsal-Team von GO Rhein-Main und präsentierte sich in seinen beiden ersten Einsätzen wieder als verlässlicher Torschütze