Eishockey-Ergebnis in Unterflockenbach – Germania geht am Schluss mit zehn Mann unter

Der SV Unterflockenbach scheint nicht nur ein paar Spieler aus der Erbmasse von Eintracht Wald-Michelbach übernommen zu haben, sondern auch die Veranlagung zu wilden Resultaten gegen unsere Germania.

Wie schon in früheren Tagen zeigen die Flockis zwar Verwundbarkeit in der Defensive, aber brutale Effizienz und eine unheimliche Konsequenz in Richtung Tor. Nach einer langen Zeit mit bemerkenswert wenigen Gegentreffern nach Standardsituationen sind es heute gleich derer vier, die uns das Genick brechen. Ein schön herausgespielter Angriff über Hakan Firat und Jonas Dapp bringt uns durch Marc Züge mit 1:0 in Führung. Doch mit dem schnellen Ausgleich, als sich die Gastgeber schnell und scharf in den Strafraum kombinieren, drehen sie innerhalb von vier Minuten das Spiel mit zwei Kopfpällen nach Eckstößen. Die Freude über Drilon Jasharis Anschlusstreffer nach Loris‘ langer Ecke währt nur kurz, erneut hilft ein ruhender Ball, das Heimteam wuchtet noch vor der Pause einen Freistoß unhaltbar zum 4:2 ins Eck.

Zwar stehen wir an sich ganz ordentlich, können aber nicht für so viel Entlastung wie gewünscht sorgen und liegen gegen ein starkes Team unangenehm weit hinten. Trotzdem kommen wir mit Esprit aus der Pause und schaffen noch einmal den Anschluss durch Maik Neuendorf, als Unter-Flockenbach einen Halbfeldfreistoß schlecht verteidigt.

Doch dann schlafen wir bei einem abgefangenen Ball infolge einer Ecke, und der schnelle Abschlag düpiert unser ganzes Team, Arvin Hoffmann kann Hebling nur mit einer Notbremse stoppen und wir spielen eine halbe Stunde zu zehnt. Auch dann halten wir uns noch kurz wacker, verursachen aber bald darauf einen unnötigen Elfmeter, so dass das 5:3 uns den Gnadenstoß gibt. Gegen zehn Germanen ist das schnelle, präzise Passpiel der Gegner noch deutlich effektiver, die Lücken größer und so erleiden wir eine Klatsche in einer Höhe, wie sie schon lange nicht dagewesen ist.

Bericht & Bilder: David Stemann