Derbysieg!

Germania Ober-Roden – TS Ober-Roden 1:0 (1:0)

Unsere 1. Mannschaft (4.) beendete den Trend, dass in den vergangenen Verbandsligaduellen jeweils die Auswärtsmannschaft triumphierte, und gewann ihr Heimspiel gegen den Stadtrivalen der TS Ober-Roden (14.). Am 19. Spieltag der „11 teamsports“ Verbandsliga Süd sahen die zahlreichen Zuschauer an der „Frankfurter Straße“ ein umkämpftes Derby, das unsere Germanen 1:0 gewannen. Den entscheidenden Treffer erzielte Jonas Dapp. Unser Toptorjäger Marco Christophori-Como feierte sein langersehntes Comeback.

Das nunmehr fünfte Duell der beiden ambitionierten Ober-Röder Mannschaften nach dem Aufstieg unserer Germanen unterstreicht die Entwicklung der vergangenen Jahre: Unsere Germania ist die Nummer 1 in Rödermark. Unsere Germania gewann an diesem Wochenende das dritte von fünf Derbys seit der vergangenen Saison und klettert nebenbei auf einen herausragenden dritten Tabellenplatz, punktgleich mit der Position der Aufstiegsrelegation. Vermag der ein oder andere in den letzten Monaten eine gewisse Irrelevanz eines Derbys in Ober-Roden vermutet haben, war dies am vergangenen Spieltag keinesfalls zu merken. Beide Mannschaften waren hochmotiviert, wollten ihre eigenen Ambitionen mit hundertprozentigem Einsatzwillen unterstreichen. Das Ergebnis war ein umkämpftes und zugleich kurzweiliges Spiel.

Unsere Germanen erwischten derweil den besseren Start. Kombinationssicher und leichtfüßig kontrollierten sie die Anfangsphase des Derbys. Eine erste sehenswerte Gelegenheit unseres Stürmers Fabian Bäcker konnte TS-Keeper Erik Gorzawski soeben über die Querlatte lenken (8.) und ein fulminanter Torschuss unseres Abwehrspielers Sebastian Marweg verpasste nur knapp das Tor (29.). Nachdem unser Torhüter Dennis Weinreich in der Zwischenzeit eine erste Torchance der Turnerschaft erfolgreich vereitelte (17.), holten unsere Germanen zum vorentscheidenden Siegtreffer aus. Unser Kapitän David Stemann setzte mit einem perfekt getimten Steilpass unseren Mittelfeldspieler Jonas Dapp in Szene, der problemlos zum 1:0 einschob (40.).

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte, sahen die zahlreichen Zuschauer einen unveränderten Spielverlauf, auch wenn die Turnerschaft in Persona Max Hesse früh an Dennis Weinreich scheiterte (49.). Unsere Germanen waren weiterhin die spielerisch überlegene Mannschaft, wohingegen die TS Ober-Roden ihre Bemühungen in einer tiefstehenden Defensive und eines langen Passspiels in das Sturmzentrum konzentrierten. Zwar kein sehenswerter Ansatz, aber durchaus legitim. Ein jener, der nach gut einer gespielten Stunde aufzugehen schien. Unsere Germania kämpfte mit zunehmend schweren Beinen und die personelle Umstellung auf einen Dreiersturm der Turnerschaft, setzte unsere Defensive vor gehörige Probleme. Zahlreiche und teils hochkarätige Torchancen für die Gäste waren die Folge, blieben allerdings ungenutzt. TS-Stürmer Cengiz Veisoglu (62. Pfostenschuss/66.), Sebastian Jung (69.) und Tim Kalzu (75.) blieben allesamt ohne das nötige Fortune im Abschluss. Als unsere Germanen spielerisch wieder Paroli bieten konnten, wartete die Turnerschaft zum Schlusspfiff mit ihrer besten Gelegenheit auf. Doch ihr Mittelfeldspieler Tim Schöppner schob einen von unserem Torhüter Dennis Weinreich sehenswert parierten Torschuss aus kürzester Distanz am verwaisten Gehäuse vorbei (90+4.).

Aufstellung: Weinreich – Palacios Hernandez, Marweg, Bidou, Lehnert, Porporis (80. Özgün), Frieß, Stemann, Dapp (90. Gruber), Hakimi, Bäcker (88. Christophori-Como)Tore: 1:0 Dapp (40.)

 

Torlose Punkteteilung – Niveauarmes Spiel auf holprigem Geläuf

Germ. Ober-Roden – Eintr. Waldmichelbach 0:0

Unsere 1. Mannschaft (4.) feierte zwar nach zwei Niederlagen in Folge einen verdienten Punktgewinn, gegen einen eindimensionalen Gegner von Eintracht Wald-Michelbach (11.) jedoch zu wenig. Am 18. Spieltag der „11 teamsports“ Verbandsliga Süd endete das tempoarme Ligaspiel verdient mit einem torlosen Unentschieden. Der zu dieser Saison gewechselte ehemalige Germane Philipp Stuckert feierte seine Rückkehr. Unser Abwehrspieler Marcus Stolze wurde nach einer Notbremse vertretbar des Platzes verwiesen.

Die vergangenen Regenfälle und die beiden an diesem Tage zuvor stattfindenden Spiele haben den Rasen an der heimischen „Frankfurter Straße“ deutlich gezeichnet. Nicht nur tief, sondern bereits sichtlich umgegraben kam er daher. Und so taten sich beide Mannschaften schwer auf diesem Geläuf ein ansehnliches Spiel zu zeigen. Darüber hinaus waren die Gäste der Eintracht aus Wald-Michelbach ihrerseits auf eine defensive Grundausrichtung ausgerichtet, die ihre offensiven Versuche lediglich auf ihren pfeilschnellen und in der ersten Spielhälfte komplett abgemeldeten Stürmer Jan Gebhardt konzentrierten. Unsere Germanen hingegen waren stets um eine spielerische Lösung bemüht, scheiterten jedoch allzu oft an den erschwerten Platzverhältnissen. Zwar entwickelten sie nach anfänglichen Schwierigkeiten und ersten Gelegenheiten durch Tim Lehnert, dessen Torschuss erst auf der Linie geklärt werden konnte, (19.) sowie eines Distanzschusses unseres Außenbahnspielers Michel Feuchter (25.) zunehmend offensiven Druck. Allerdings fehlte unseren Germanen im Angriff die letzte Konsequenz hochkarätige Torchancen zu erspielen.

Nach Wiederanpfiff nahm das ohnehin übersichtliche Spieltempo nochmals ab. Erst nach einer aktionsarmen Viertelstunde erzeugten beide Teams spielerische Akzente. Unsere Germanen scheiterten bei ihren ersten Gelegenheiten der zweiten Hälfte entweder in Form einer Doppelchance von Mohammed Hakimi und David Stemann an den dazwischen geworfenen gegnerischen Beinen (58.) oder wie unser Stürmer Fabian Bäcker an dem eigenen im Weg stehenden Mitspieler (61.). Bis dato hatten unsere Germania jegliche offensiven Bemühungen der Gäste aus Wald-Michelbach unter Kontrolle, ehe unser Abwehrspieler Marcus Stolze des Platzes verwiesen wurde. Nach einem verlorenen Laufduell konnte er Eintracht-Stürmer Jan Gebhardt nur regelwidrig als letzter Verteidiger am nahenden Torschuss hindern (63.). Im Zuge dessen erspielten die Gäste ihre erste Gelegenheit, doch unser Torhüter Dennis Weinreich parierte gegen den einschussbereiten Jan Gebhardt bravourös (66.). Nachdem unsere Germanen den wohl ansehnlichsten Angriff vortrugen, bei jenem unser Stürmer Mohammed Hakimi mit einer Direktabnahme am gegnerischen Torhüter scheiterte (76.), trauerten unsere Germanen nicht nur einem verpassten Siegtreffer hinterher, sondern zitterten zudem um den einen Punktgewinn.

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Spielstarker Gegner zeigt uns die Grenzen auf

  1. FC 1906Erlensee- Germania Ober-Roden    6:1 (3:0)

Ungewohntes Gefühl – zweite Niederlage in Folge! Nach der Heimniederlage in der vergangenen Woche verlor unsere 1. Mannschaft (4.) auch ihr Gastspiel beim 1. FC 1906 Erlensee (7.). Am 17. Spieltag der „11 teamsports“ Verbandsliga Süd unterlagen sie dem spielstarken Aufsteiger deutlich mit 1:6. Diese Niederlage bedeutet am letzten Spieltag der Hinrunde einen herben Dämpfer für alle germanischen Illusionen. Die Bilanz mit Platz 4 und 28 Punkten nach der Hälfte der Saison fällt dennoch sehr positiv aus. Unseren Ehrentreffer erzielte Fabian Bäcker.

Erste Chance, erster Gegentreffer! Zweite Chance, zweiter Gegentreffer! Eigentlich begannen unsere Germanen ihr Auswärtsspiel beim 1. FC 1906 Erlensee ambitioniert und hoffnungsvoll. Sie erwarteten ein ausgeglichenes Spiel mit zwei spielstarken Mannschaften, die ihre Bemühungen in der Offensive suchen. Doch nach den beiden Nackenschlägen in der Anfangsviertelstunde mußte unsere Germania bereits früh einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen. FC-Stürmer Moritz Kreinbihl staubte einen Pfostenschuss aus kürzester Distanz ab (7.) und sein Sturmpartner Tom Niegisch traf beim zweiten Treffer in unser verwaistes Gehäuse (14.). Als das Team um unseren Trainer Adi Akinwale diese Tiefschläge allmählich verarbeitete und zunehmend offensive Akzente erspielte, holte die Heimmannschaft zum nächsten Treffer aus. FC-Spieler Sebastian Wagner traf mit ihrem erst vierten Torschuss zum 3:0-Halbzeitstand! (31.).

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte griff unsere Germania mit dem Mut der Verzweiflung um den letzten Strohhalm, nochmals einen Zugriff in dieses Spiel zu bekommen. Und es schien ihnen zu gelingen. Sie übernahmen kurzzeitig die spielerische Überlegenheit, erspielten hochkarätige Torchancen, jedoch verpassten sie einen einschneidenden Treffer. Unser Außenbahnspieler Samuel Owusu verzog aus spitzem Winkel (50.), ein möglicher Elfmeterpfiff nach einem Foulspiel an unseren Kapitän David Stemann blieb nicht nachvollziehbar aus (60.) und Pascal Palacios Hernandez sowie der eingewechselte Mohammed Hakimi ließen eine hochkarätige Doppelchance aus (66.). Ein Chancenwucher, der mit dem spielentscheidenden Gegentreffer bestraft wurde. FC-Stürmer Tom Niegisch traf zum Zweiten (70.). Nachdem unser Stürmer Fabian Bäcker dann doch den Weg ins gegnerische Tor fand, blieb dies im Nachgang lediglich Ergebniskosmetik (73.). Vorwiegend lag dies daran, dass unsere Germanen bei ihren letzten Bemühungen unglaubliche Räume offenbarten, die der spielstarke 1. FC Erlensee ausnutzte. Glücklicherweise ließ in dieser Phase ihre effiziente Chancenverwertung nach, sodass sie durch Tom Niegisch (81.) und Sebastian Wagner (87.) lediglich zwei weitere Treffer markierten.

Aufstellung: Heinlein – Owusu (71. Ermert), Marweg, Bidou, Stolze, Feuchter, Stemann, Palacios Hernandez, Dapp (46. Hakimi), Gruber, Bäcker

Ein gebrauchter Tag

Germania Ober-Roden – Usinger TSG 1:2 (1:0)

Nach acht Spielen ohne Niederlage erwischte unsere 1. Mannschaft (4.) einen wahrlich gebrauchten Tag. Gegen die Usinger TSG (15.) ließen sie am 16. Spieltag der „11 teamsports“ Verbandsliga Süd den letzten Biss vermissen und unterlagen an der heimischen „Frankfurter Straße“ überraschend 1:2. Unseren Treffer erzielte Abwehrspieler Sebastian Marweg. In Gedenken an Otto Lebien trauert die germanische Familie um ein langverdientes Ehrenmitglied und erwies ihm zu Ehren vor dem Spiel eine Minute der stillen Anteilnahme.

Die Ausgangslage war vielversprechend. Der 1.FC Hanau besiegte bereits am Samstag die Sportfreunde aus Frankfurt, und parallel zum germanischen Spiel stritten mit Rot-Weiss Walldorf und dem SC Hanau 1960 die beiden weiteren direkten Tabellennachbarn im direkten Duell um die Punkte. So besaßen unsere Germanen die große Möglichkeit in der umkämpften oberen Tabellenregion entscheidenden Boden gut zu machen. Eine Chance, die sie nicht ergriffen. Ohne den letzten Willen, ohne die richtige Einstellung zeigten sie gegen einen tabellarisch und fußballerisch deutlich unterlegenen Gegner der Usinger TSG eine durchwachsene Leistung. Und dies, obwohl die erste Spielhälfte verheißungsvoll verlief. Unser Abwehrspieler Sebastian Marweg nutzte die erste Gelegenheit des Spiels zur frühen Führung (3.). Weitere Torgelegenheiten erspielten sie zudem zahlreich. Unser Stürmer Fabian Bäcker (35.), Mittelfeldspieler Jonas Dapp an die Latte (41.) und erneut Fabian Bäcker (44.) verpassten jedoch eine höhere Pausenführung. Die harmlosen Gäste versuchten ihr Glück in einer tiefstehenden, aber anfälligen, Defensive und kamen ihrerseits lediglich durch einen Kopfball ihres Stürmers Marco Weber gefährlich in die Offensive (11.).

Nachdem unsere Germanen vor dem Halbzeitpfiff eine mehr als verdiente Vorentscheidung verpassten, offenbarten sie im zweiten Durchgang unerklärliche Konzentrationsmängel und infolgedessen große Abstände in der defensiven Struktur. Erster einschneidender Moment war das überflüssige Foulspiel unseres Abwehrspielers Dennis Nessen im eigenen Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelte TSG-Abwehrspieler Lars Guenther souverän zum Ausgleich (56.). Als unser Abwehrspieler Fabian Frieß (72.) und ein weiteres Mal Fabian Bäcker (78.) kein Fortune bei ihren Abschlüssen besaßen, beschlich unsere Germanen das Gefühl an diesem Nachmittag ohne den erwünschten Sieg das Wochenende zu beenden. Zu allem Überfluss kam es anschließend noch zu einem unzulänglichen Aufbauspiel, sodass sogar der eine ungenügende Punktgewinn schwand. Nach einem unpräzisen langen Passspiel unserer Defensive erstickte TSG-Stürmer Marco Weber nach einer gelungenen Umschaltaktion alle germanischen Illusionen – 1:2 (82.).

Aufstellung: Heinlein – Marweg, Nessen, Bidou, Stolze (83. Ermert), Feuchter (68. Porporis), Stemann, Frieß, Dapp (68. Palacios Hernandez), Hakimi, BäckerTore: 1:0 Marweg (3.), 1:1 Guenther (56., Foulelfmeter), 1:2 Weber (82.)

 

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Der Höhenflug hält an

SV FC Sandzak Frankfurt – Germania Ober-Roden 0:2 (0:1)

 Unsere 1. Mannschaft (4.) beweist in dieser Saison ein bisher unbekannt hohes Niveau ihrer Leistungen. So auch am 15. Spieltag der „11teamsports“ Verbandsliga Süd, als sie beim SV FC Sandzak Frankfurt (17.) dank einer mittlerweile gewohnt souveränen Darbietung einen ungefährdeten 2:0-Auswärtssieg feiern konnte. Unsere Treffer erzielten Pascal Palacios Hernandez und Goran Dokic per Eigentor. Unser Kapitän David Stemann verschoss einen Foulelfmeter.

Die Geschichte des SV FC Sandzak ist in aller Kürze treffend erzählt. Nach einem Platzverweis an Adnan Sejdovic (48.) spielten sie quasi die komplette zweite Spielhälfte in Unterzahl und vielmehr als eine Kopfballchance von Boris Jukic (30.) sowie ein Torabschluss des spielstarken Velibor Velimir (59.) brachte die Mannschaft aus Frankfurt-Bonames nicht auf den Spielbericht. Dies war das Ergebnis einer erstaunlichen Disziplin und fußballerisch gepflegten Leichtigkeit im Spiel unserer Germanen. Neben einer defensiv kompakten Struktur, erspielten sie ihrerseits eine Vielzahl an herausragenden Torchancen. Eine erste Belohnung für ihr Engagement bekamen sie bereits früh in der Partie. SV FC-Spieler Goran Dokic fälschte einen Querpass unseres Stürners Fabian Bäcker unhaltbar ins eigene Tor ab (2.). Bis zum Pausenpfiff verpassten unsere Germanen allerdings eine frühzeitige Vorentscheidung. Jonas Dapp (13.), Mohammed Hakimi (18.) und Kapitän David Stemann, nach einer gelungenen Umschaltaktion, (32.) ließen ihre Gelegenheiten ungenutzt.

Auch nach Wiederanpfiff blieben unsere Germanen die Tonangebende Mannschaft, besonders nach dem angesprochenen Platzverweis an Adnan Sejdovic. Trotz aller spielerischen Leichtigkeit fehlte unseren Germanen auch in diesem Spiel die letzte Konsequenz im Torabschluss, sodass sie ein einseitiges Fußballspiel schon viel früher hätten entscheiden können. Unser Kapitän David Stemann verschoss einen Foulelfmeter (48.), Fabian Bäcker zielte denkbar knapp am langen Pfosten vorbei (52.) und Mohammed Hakimi verpasste seinen nächsten Saisontreffer (64.). Glücklicherweise zielte unser eingewechselter Stürmer Pascal Palacios Hernandez bei der nächsten Gelegenheit genauer. Auf Zuspiel von David Stemann schoss er aus kurzer Distanz unhaltbar zum 2:0 (70.). Die Entscheidung. Im Gefühl des sicheren Sieges und der nummerischen Überzahl, hätten unsere Germanen durchaus ihr Torkonto aufbessern können. Beste Gelegenheiten hatten dabei der agile Pascal Palacios Hernandez (74.), Fabian Bäcker (77./84.) und Mohammed Hakimi (77.). Doch bleiben dies Anmerkungen auf hohem Niveau, denn unsere Germanen sind nunmehr seit acht (!!) Spielen ungeschlagen und stehen punktgleich mit dem Platz der Aufstiegsrelegation auf einem herausragenden 4. Tabellenplatz.

Aufstellung: Weinreich – Marweg, Nessen, Bidou, Stolze, Feuchter, Stemann, Frieß (65. Palacios Hernandez), Dapp (79. Ermert), Hakimi (80. Porporis), Bäcker

Tore: 0:1 Dokic (2./ET), 0:2 Palacios Hernandez (70.)

Bildzeile: Pascal Palacios Hernandez, Torschütze zum 2:0, ew

In der Spitzengruppe etabliert

Germania Ober-Roden – SG Bornheim 1945 Grün-Weiß 2:0 (1:0)

Eine von Grund auf solide Leistung verhilft unserer 1. Mannschaft (4.) den Abstand auf die Abstiegszone weiter auszubauen (10 Punkte) und den Rückstand auf die Aufstiegsplätze auf drei Punkte zu verkürzen. Eine schöne Momentaufnahme nach dem 14. Spieltag der „11 teamsports“ Verbandsliga Süd, an jenem sie die SG Bornheim 1945 Grün-Weiß (11.) souverän 2:0 schlugen. Unser Doppeltorschütze Mohammed Hakimi führt zudem mit nunmehr 14 Saisontoren die Torschützenliste an und schließt die offensive Lücke durch die Abwesenheit des etablierten Kapitäns Marco Christophori-Como bravourös.

Wie Spielverläufe sich ähneln können. Unsere Germanen zeigten wie schon vergangene Woche erneut eine äußerst dominante erste Spielhälfte, erzielten die verdiente Führung, verpassten jedoch ihren Aufwand mit einer höheren Pausenführung zu belohnen. Vergleichbar zum Spiel vor Wochenfrist verfielen sie im Verlaufe der zweiten Halbzeit in eine erstaunliche Passivität und ermöglichten den engagierten Gästen aus Bornheim den Spielverlauf auszugleichen. Diesmal hingegen mit einer in letzter Instanz stabilen Defensive und einem entscheidenden Blattschuss unseres Stürmers Mohammed Hakimi.

Aufgrund einer Vielzahl gesundheitlich- sowie strafbedingten Ausfällen und einer verunsicherten Leistung in Bad Homburg, waren unsere Germanen darum bemüht, den in dieser Saison konstanter werdenden Aufsteiger der SG Bornheim Grün-Weiß mit Spielbeginn die Grenzen aufzuzeigen. Und dies gelang ihnen eindrucksvoll. Dank des Gross an Ballbesitz und einer deutlichen Passsicherheit setzten sie die Gäste gehörig unter Druck. Die Folge war die verdiente Führung durch unseren Stürmer Mohammed Hakimi. Verarbeitete er dabei ein präzises Zuspiel Dennis Nessens technisch anspruchsvoll und blieb bei seinem folgenden Abschluss mit viel Ballgefühl kaltschnäuzig – ein äußerst sehenswerter Treffer (25.). Dass zum Halbzeitpfiff unseren Germanen eine höhere Führung nicht vergönnt war, lag lediglich an der eigenen Chancenverwertung. Fabian Bäcker und David Stemann in einer Doppelchance (29.), Mohammed Hakimi (35.) und erneut Fabian Bäcker (41.) ließen zum Teil herausragende Gelegenheiten ungenutzt. Offensive Bemühungen der Gäste waren hingegen Fehlanzeige.

Dies änderte sich im Verlaufe der zweiten Spielhälfte. Verfielen unsere Germanen in eine gewisse Lethargie, ermöglichten sie den harmlosen Bornheimern vermehrte Spielanteile – ohne viel Aufwand. Eine taktische Umstellung, in dem sie ihren Spielmacher Teklu Tewelde deutlich offensiver aufstellten, zeigte Wirkung. Erwähnenswerte Torchancen blieben über weite Strecken der zweiten Halbzeit jedoch rar gesät. Unsererseits aufgrund einer disziplinierten Defensivarbeit sowie eines,  teils schlampigen, offensiven Umschaltspiels und andererseits aufgrund einer fehlenden Bornheimer Durchschlagskraft im Angriff. Die beiden einzigen, aber dafür herausragenden, Gelegenheiten der Gäste entschärfte unser Torhüter Dennis Weinreich zum einen gegen einen freistehenden SG-Stürmer erst im direkten Duell (68.) und zum anderen mit einer sehenswerten Parade nach einem direkten Freistoß von SG-Spieler Teklu Tewelde (81.). Auf der Gegenseite blieb unser Stürmer Robin Gruber trotz einer taktisch erneut auffälligen Partie im Abschluss glücklos. Entweder rettete der Pfosten für den bereits geschlagenen Torhüter (78.) oder sein Kopfball strich denkbar knapp am Gehäuse vorbei (84.). Glücklicherweise war dies nicht von weitreichender Bedeutung, denn Mohammed Hakimi, unser Stürmer der Stunde, setzte zwischenzeitlich den entscheidenden Schlussstrich unter eine souveräne Leistung unserer Germanen (82.).

Aufstellung: Weinreich – Porporis (65. Marweg), Nessen, Frieß, Stolze, Feuchter, Stemann, Dapp, Ermert (68. Gruber), Hakimi (86. Palacios Hernandez), BäckerTore: 1:0 Hakimi (25.), 2:0 Hakimi (82.)

 

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Zwei Punkte verschenkt – Zwei Spieler verloren

TSV Vatanspor Bad Homburg – Germania Ober-Roden 3:3 (1:2)

Unsere 1. Mannschaft (3.) konnte eine überlegene erste Spielhälfte nicht in einen Sieg ummünzen, eine passive Einstellung bringt sie um den verdienten Lohn. Am 13. Spieltag der „11 teamsports“ Verbandsliga Süd verschenkten unsere Germanen beim TSV Vatanspor Bad Homburg (13.) eine sichere Führung und nehmen in Unterzahl ein doch glückliches 3:3-Unentschieden mit an die „Frankfurter Straße“. Unsere Treffer erzielten Mohammed Hakimi (2) und Fabian Bäcker. Hakan Firat und Nestor Arnhold Junior wurden frühzeitig des Platzes verwiesen.

Ein Fußballspiel, das nur schwerlich zu begreifen ist. Eine erste Halbzeit, in der unsere Germanen gefällig kombinieren, einen überforderten Gegner nahezu eines Klassenunterschiedes dominieren und dabei eine Vielzahl an hochkarätigsten Torchancen erspielen. Die Gastgeber des TSV Vatanspor Bad Homburg wirkten phasenweise komplett überfordert. Da nach Wiederanpfiff der Faden aber komplett verloren ging bleibt dennoch unter dem Strich nur eine unfassbare Punkteteilung, die am Ende aufgrund zweier Pfostenschüsse Bad Homburgs sogar noch auf dem Prüfstand stand.

Die germanische Dominanz begann schon früh in der Partie. Unser Stürmer Mohammed Hakimi verpasste auf Zuspiel Fabian Bäckers die überragende Gelegenheit zur Führung (5.). Nur kurze Zeit später machte er es besser und erzielte per Doppelschlag in Zusammenarbeit seines Sturmpartners Fabian Bäcker die verdienten ersten beiden Treffer. Zunächst staubte Mohammed Hakimi einen abgewehrten Torschuss Bäckers ab (17.), ehe Fabian Bäcker selbst seinen ersten Saisontreffer markierte (25.). Im Anschluss entwickelte sich ein wahrer Chancenwucher. Nestor Arnhold Junior traf die Querlatte (28.), Nicolai Ermert versagten aus kürzester Distanz die Nerven (36.) und erneut Mohammed Hakimi scheiterte im direkten Duell am gegnerischen Torhüter. Ein nicht direkt fataler Umstand, hätte nicht der TSV Bad Vatanspor Homburg zwischenzeitlich und völlig überraschend den Anschlusstreffer erzielt (43., Chihab).

Als zu Beginn der zweiten Halbzeit unser Stürmer Mohammed Hakimi seinen Doppelpack „schnürte“ (48.), schien die Partie dann doch entschieden. Unsere Germanen wirkten ruhig überlegen und die Gastgeber geschlagen. Doch leider gelang unserer Germania das Kunststück einen niedergeschlagenen, qualitativ harmlosen Gegner durch eine erschreckende Passivität wieder in ein bereits entschiedenes Spiel zurückzuholen. Plötzlich ging unseren Germanen jegliche Souveränität und spielerische Leichtigkeit ab, kurz sie verloren komplett den Faden. Die Bad Homburger, weiter offensiv extrem harmlos, bemerkten dies und kamen über ihren eingewechselten Stürmer Marvin Diehl zum schmeichelhaften Anschlusstreffer – 3:2 (63.). Plötzlich bemerkten die Gastgeber, dass an diesem Nachmittag doch ein Punktgewinn greifbar war und drückten bedingungslos in die Offensive. Nachdem unser Mittelfeldspieler Hakan Firat mutmaßlich wegen Nachtretens des Spielfeldes verwiesen wurde (78.), erzielte TSV-Spieler Emre Kadimli den nicht für möglich geglaubten Ausgleich (82.). In der Schlussphase entwickelte sich nun ein Spiel mit offenem Visier. Wie erhitzt die Atmosphäre war, beschreibt das Wortgefecht unseres Brasilianers Nestor Arnhold Junior sowie TSV-Spielers Marvin Diehl, die beide anschließend vom Platz gestellt wurden (89.). Dass der germanische Punktgewinn unter dem Strich am Ende glücklich war beruht darin, dass unsere Germanen ihre Kontergelegenheiten meist fahrig nicht zu Ende spielten und die Bad Homburger in der Schlussphase sogar noch zweimal den Pfosten trafen (88./90+3.).

  Aufstellung: Weinreich – Arnhold Junior (89., Rote Karte), Marweg, Bidou, Stolze (60. Nessen), Özgün (66. Feuchter), Stemann, Firat (78., Rote Karte), Ermert (63. Owusu), Hakimi, Bäcker

 Tore: 0:1 Hakimi (17.), 0:2 Bäcker (25.), 1:2 Chihan (43.), 1:3 Hakimi (48.), 2:3 Diehl (63.), 3:3 Kadimli (82.)

David Stemann

Neun-Punkte Tag für die drei aktiven Teams

Am ‚Tag der Deutschen Einheit‘ kam es zu einem spektakulären Erfolg für alle drei aktiven Teams der Germania. Den Anfang machte die dritte Mannschaft unter ihrem Coach Sven Zeiger beim PSV Groß-Umstadt II. Durch die Tore von Dennis Brand (35′) und Turgay Kuepelikilinc  (87′) gewann man mit 2:1 und schob sich auf den Ersten Platz der Kreisliga C Dieburg.

Die Zweite unter Trainer Johannes Peters markierte einen wichtigen 3:1 Sieg beim TSV Neustadt. Die Tore für die Germania schossen Adam Sahinyan (38′), Jamal Shafiq (45′), Isa Shafiq (90+7). Damit wurden die Abstiegsplätze auf den 12. Platz der Kreisoberliga verlassen. 

Schon wieder gewonnen kurz vor Abpfiff in der 88. Minute durch ein Tor von Kapitän David Stemann, haben die Jungs von Trainer Adi Akinwale. Mit dem wichtigen Auswärtssieg ist man auf den dritten Tabellenplatz der Verbandsliga Süd vorgerückt.   

 

In der Nachspielzeit den Sieg verpasst

Germ. Ober-Roden – RW Walldorf      2:2 (1:0)

 Es war eine Partie auf Augenhöhe zwischen den Tabellennachbarn im vorderen Feld der „11-teamsports“ Verbandsliga Süd RW Walldorf (3.) und Germania Ober-Roden (4.). So wie es in den vergangenen Spielen unseren Germanen in den letzten Minuten zum Ausgleich bzw. zum Sieg erging, so war es diesmal umgekehrt. Sie gaben einen sicher geglaubten Sieg noch ab und es kam zum gerechten 2:2 Unentschieden, denn das Kräfteverhältnis war über die gesamte Spielzeit ausgeglichen. Auf beiden Seiten wurden viele Chancen vergeben, bis unser Team durch ihren Spielführer David Stemann in der 23. Spielminute in Führung ging.

Nach der Pause folgte dann der zweite Treffer durch Mohammed Hakimi in der 57’ Minute. Weitere Chancen vor dem Tor der Gäste wurden nicht verwertet um die Führung auszubauen. Anders die Gäste, denn sie bestimmten mehr und mehr das Spielgeschehen und kamen auch in der 79’ Minute zum Anschlusstreffer. Nachdem der Schiedsrichter vier Minuten Nachspielzeit angekündigt hatte, drehten vor allem die Gäste aus Wallstadt nochmal auf und belohnten sich mit dem Treffer in der 90.+2. Minute zu einem gerechten Unentschieden.     

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Endstation Urberach!

Germania Ober-Roden – FC Viktoria Urberach 0:4 (0:1)

Der Kreispokal ist für unsere Germanen in dieser Saison unerwartet früh beendet. In der zweiten Runde des „Schlappeseppel“-Kreispokals unterlagen sie an der heimischen Frankfurter Straße dem Stadtnachbarn des FC Viktoria Urberach (xx VL Süd) deutlich 0:4 (0:1). Der zuletzt gewonnene Spielrhythmus unserer Germania wich aufgrund einer vielzähligen Rotation einer unzweifelhaften Verunsicherung. Gegen eine in Bestbesetzung antretende Viktoria aus Urberach war an diesem Abend folgerichtig kein Erfolg möglich.

Als vor 14 Tagen die Losfee uns nicht hold war und mit dem FC Viktoria Urberach in diesen anstrengenden Wochen eine wahre Reifeprüfung bescherte, mussten unsere Germanen zwischen voller Kapelle und einer Rotation zu Gunsten Spielern mit zuletzt weniger Einsatzzeiten abwägen. Dass beim Zweiten der Spielfluss unserer Germanen leiden würde, war allgemein zu erwarten. Doch eine derart deutliche Auswirkung auf die Leistung der Mannschaft unseres Trainers Adi Akinwale war in dieser Form überraschend. Quasi über den gesamten Spielverlauf war die Viktoria aus Urberach spielbestimmend und lies unseren Germanen nur vereinzelt Platz für eigene Kombinationen. Da diese allesamt im Angriffsdrittel letztlich verpufften, war die deutliche Derbyniederlage nicht zu verhindern. Auch wenn der erste Treffer der Partie aus germanischer Sicht nicht hätte ungünstiger entstehen können. Unser Abwehrspieler Fabian Frieß klärt einen Querpass ungewollt über den eigenen Torhüter zum 0:1 (10.). Als Viktoria-Stürmer Robin Schnitzer nach fast einer gespielten Stunde einen weiteren Treffer markierte (54.), wichen alle germanischen Hoffnungen auf einen Lucky Punch. Die beiden späten Gegentreffer von Julian Purcell (83.) und Anastasio Keoseoglu (84.) schließen den leidvollen germanischen Abend ab.

Aufstellung: Heinlein – Özgün, Lehnert, Frieß, Stolze, Porporis, Firat, Ermert, Mensinger, Bäcker, Owusu

Tore: 0:1 Frieß (10., Eigentor), 0:2 Schnitzer (54.), 0:3 Purcell (83.), 0:4 Keoseoglu (84.)

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