Pflichtsieg gegen Tabellenletzten Darmstadt 98: 9:4-Erfolg von GO Rhein-Main

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Nils Hemmenstaedt: Sicherer Rückhalt für sein Team.Die ersten Punkte in dieser Saison in fremder Halle konnte das GO Rhein-Main Futsal Team mit einem 9:4-Erfolg beim Tabellenletzten Darmstadt 98 gewinnen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (2:2) dominierten die Rödermärker in der zweiten Spielhälfte die weiterhin punktlosen Gastgeber. Am Ende war der Erfolg auch in dieser Höhe verdient.

In der ersten Spielhälfte fand die Germania nicht zu ihrem Spielrhythmus. Zwar ging das Team zweimal in Führung, doch Abstimmungsprobleme in der Verteidigung ermöglichten es den Darmstädtern postwendend wieder auszugleichen. Vor allem dem jungen Torwart Nils Hemmenstaedt war es in dieser Phase des Spiels zu verdanken, dass die 98er nicht sogar die Oberhand gewannen. Der erst 19jährige behielt die Nerven und wehrte selbst beste Einschussmöglichkeiten ab.

Mit mehr Druck in Abschnitt zwei kontrollierten die Gäste zunehmend die Partie. Zwischen der 23. und 33. Spielminute gelangen vier Tore in Folge und eine Vorentscheidung war gefallen. Lediglich die hohe Anzahl von Fouls hätte die Germania-Mannschaft erneut in Bedrängnis bringen können, denn ab dem sechsten Regelverstoß bekommt der Gegner automatisch einen Zehn-Meter-Strafstoß zugesprochen. Glücklicherweise blieb es bei zwei Zehn-Meter-Strafstößen gegen GO Rhein-Main. Und da sich dabei Torwart Hemmenstaedt erneut als Meister seines Faches bewies und einen Strafstoß parieren konnte, blieben negative Folgen für den Spielverlauf aus.

Einen gelungenen Einstand in das Team feierte Renato Vidovic. Der Kroate spielte bis Mitte 2016 bei Cosmos Hoechst und konnte jetzt von der Germania reaktiviert werden. Der 30jährige erzielte mit einem kräftigen Distanzschuss aus 15 Metern gleich in seinem ersten Spiel das wichtige 3:2-Führungstor zu Beginn der zweiten Halbzeit.

Seinen ersten Saisontreffer markierte darüber hinaus auch Mustafa Dapar. Die weiteren Torschützen auf Seiten der Gäste waren Shahrokh Azmani, Marcello Jansa, Nihad Nedzibovic (je 2) und Anton Kniller. Geschwächt wurde Ober-Roden erneut durch das Fehlen von Georgi Lovchev. Er laboriert immer noch an einer Viruserkrankung, die so ausgeprägt ist, dass er sogar nach nur einer Trainingseinheit