Fehlende Leistungsträger waren nicht zu ersetzen: 3:7 gegen Wackersdorf

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Nihad Nedzibovic traf nach langer Zeit wieder einmal.Mit einem 3:7 (1:2) endete das Heimspiel gegen den Drittplatzierten TV Wackersdorf. Wie sich zeigte, konnte der Ausfall der beiden Leistungsträger Stipan Vedric und Georgi Lovchev in der Begegnung gegen das bayerische Team nicht kompensiert werden.Vor allem Georgi Lovchev ärgerte sich über seine Zwangspause.

Nachdem er erst zwei Tage vorher eine Berufung in einen Auswahllehrgang der Futsal-Nationalmannschaft erhalten hatte, wollte er seine Nominierung durch eine gute Leistung unterstreichen. „Meine Erkältung macht einen Einsatz leider unmöglich“, stellte Lovchev kurz vor Spielbeginn dann resignierend fest und sein Name wurde vom Spielberichtsbogen wieder gelöscht.

Die Partie war lange Zeit ausgeglichen. Doch individuelle Fehler des GO Rhein-Main-Teams spielten den Gästen aus Wackersdorf in die Hände. Während die Germania erheblich mehr Ballbesitz hatte, nutzten die Bayern die wenigen sich bietenden Gelegenheiten konsequenter. Dennoch blieb es bis rund fünf Minuten vor dem Ende der Partie auf dem Hallenparkett spannend. 2:4 lautete es zu diesem Zeitpunkt aus Sicht der Germania. Trainer Dennis Bessel setzte dann alles auf eine Karte: Er brachte einen fünften Feldspieler und nahm dafür den Torwart aus dem Spiel. „Wir mussten dieses Risiko gehen, um die stabile Abwehr der Wackersdorfer auszuhebeln“, erläuterte der Coach.

Doch das Unterfangen war nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil: Der Gast eroberte sich den Ball und fand mit Fernschüssen dreimal den Weg ins verlassene Tor. Am Ende hieß es 3:7. Ein verdienter Erfolg des TV Wackersdorf, wobei das Ergebnis klarer ausfällt, als es sich auf dem Spielfeld gestaltete.

Torschützen der Germania waren mit je einem Treffer Nihad Nedzibovic, Hassan Ouassini und Egzon Shabani, der damit erstmals in dieser Saison traf.