SFV-Sportgericht: Einspruch gegen die Spielwertung wird stattgegeben

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Germania Ober-Roden wurde heute die Entscheidung über den Einspruch gegen die Spielwertung in der Partie gegen Portus Pforzheim (2:7) übermittelt. Das SFV-Sportgericht bestätigte, dass der Einspruch gegen die Spielwertung begründet ist. Einzelrichter Max Rauwolf urteilte: „Zur Überzeugung des Sportgerichts (steht) unstreitig fest, dass der FC Portus Pforzheim die drei Spieler Kurtalic, Horvat und Kajfes ohne gültige Spielberechtigung ... eingesetzt hat. Das Spiel war somit ... mit 5:0 Toren und 3 Punkten für GO Rhein-Main Futsal als gewonnen und mit 0:5 Toren und 0 Punkten für den FC Portus als verloren zu werten.“

Die Beweisaufnahme hatte ergeben, dass alle von Germania Ober-Roden vorgebrachten Tatsachen korrekt waren. Portus Pforzheim gestand im Laufe des Verfahrens den Einsatz der nicht spielberechtigten Spieler ein.

„Wir waren von Beginn an davon überzeugt, dass unser Einspruch gerechtfertigt ist“, erläuterte Vereinspräsident Norbert Rink in einer ersten Stellungnahme. „Wir sind froh, dass das Urteil nunmehr vorliegt und wir die Punkte zugesprochen bekommen. Es ist zwar nicht schön, am grünen Tisch zum Sieger erklärt zu werden, aber die Vergehen des Gegners waren so schwerwiegend, dass wir im Interesse der Spieler und des Vereins einen Einspruch einlegen mussten“.

In der Tabelle verfügt Ober-Roden nunmehr über zehn Punkte (bei 34:28 Toren) und klettert von Tabellenplatz sieben auf Tabellenplatz fünf (Aktuelle Tabelle als Anlage auf Seite zwei).

Die Spieler Kurtalic, Horvat und Kajfes werden für zwei Spiele gesperrt, Pforzheim muss darüber hinaus eine Geldstrafe zahlen.

Das nächste Spiel von GO Rhein-Main wird in eigener Halle (Sporthalle Ober-Roden, Kapellenstraße) am kommenden Samstag, 11. November 2017, um 15.30 Uhr gegen den Tabellendritten TV Wackersdorf angepfiffen.