Keine Chance beim Titelaspiranten TSV Weilimdorf

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Anton Kniller (Vordergrund) schoss das einzige Tor der Germania beim TSV Weilimdorf. Hier verteidigt er zusammen mit Georgi Lovchev.Im ersten Auswärtsspiel der Saison gab es für die Futsaler von GO Rhein-Main eine herbe Niederlage. 1:9 hieß es nach 40 Spielminuten in Stuttgart. Dabei hatte die Begegnung für die Rödermärker gut begonnen. Anton Kniller brachte die Mannschaft bereits in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung. Es sollte allerdings der einzige Treffer für die Germania an diesem Tag bleiben.

Im Anschluss daran gelang den Gastgebern zwar bald eine 2:1-Führung, doch bis zur 17. Minute konnte Germania-Trainer Dennis Bessel mit der Leistung seiner Mannschaft und dem Spielstand zufrieden sein. Dann folgte innerhalb von zwei Minuten jedoch der frühzeitige K.o. für GO Rhein Main. Zwischen der 17. Und 19. Spielminute gelangen Weilimdorf vier Treffer und GO Rhein-Main lag zur Halbzeit klar und vorentscheidend mit 1:6 in Rückstand.

Halbzeit zwei war dann geprägt vom Bemühen, Schadensbegrenzung zu betreiben. Man ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen, ohne ernsthaft das Tor des Gegners zu attackieren. Und da die Stuttgarter im Gefühl des sicheren Sieges auch nur noch das Notwendigste unternahmen, kam es nur lediglich zu drei weiteren Gegentreffern.

Fazit: Der TSV Weilimdorf bot hervorragenden Futsal. Der Germania stand ein eingespieltes Team mit ausgeprägten taktischen Futsalfinessen gegenüber. Ein Team, dass Titelverteidiger Jahn Regensburg in dieser Saison im Kampf um die Meisterehren herausfordern wird. „Auf diesem Niveau können wir noch nicht mithalten“, so das Fazit von Trainer Dennis Bessel. Die Mehrzahl der Mannschaften in der Regionalliga Süd wird dieses hohe Level nicht haben: So gesehen ist auch eine Niederlage in dieser Höhe nicht über zu bewerten.