Saison 2017/18 startet mit Lokalderby und neuem Namen

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Ein Spiel für einen guten Zweck: GO Rhein Main und das türkische Nationalteam vor dem Anpfiff des BenefizspielsEs ist soweit. Die neue Futsal-Saison in der Regionalliga Süd beginnt am kommenden Samstag, 16. September 2017. Und zum Auftakt kommt es gleich zu einem echten Lokalderby. Die Germania empfängt den Dauerkonkurrenten Darmstadt 98. In der letzten Saison konnte das Germania-Team einen Sieg und ein Unentschieden erzielen. Anstoß ist um 15:15 Uhr in der Sporthalle Ober-Roden.

Um nicht mehr nur einen lokalen Bezug zu repräsentieren, firmiert die Germania-Mannschaft ab sofort unter einem neuen Namen. Aus Germania Ober-Roden wurde GO (G für Germania, O für Ober-Roden) Rhein-Main Futsal. „Mit dem neuen Namen wollen wir als Regionalligist verdeutlichen, dass wir die gesamte Rhein-Main-Region vertreten“, erläutert der verantwortliche Vereinsmanager Bernd Barutta.

Doch nicht nur der Schriftzug auf den Trikots hat sich gewandelt. Auch die Spielerliste des Teams enthält viele neue Namen. Nicht weniger als sechs Spieler tragen in der Spielzeit 17/18 erstmals das weiße Trikot der Rödermärker: Hassan Ouassini, Anton Kniller und Nihad Nedzibovic wechselten vom Absteiger Cosmos Höchst zu GO Rhein-Main. Neu dazu kommt ebenso Stipan Vredric, der von Liga-Konkurrent TSV Weilimdorf den weg nach Ober-Roden gefunden hat. Eine Tatsache, die mehr als verständlich ist, wohnt der gebürtige Kroate doch in Obertshausen und nicht in der Schwabenmetropole. Neu im Kader sind außerdem Georgi Lovchev, der nach einem Jahr bei Portus Pforzheim zurück ins Rhein-Main-Gebiet kommt, und Benny Sahel, der zuletzt bei Bayer Uerdingen spielte. Einziger Abgang ist Adam Agovic, der zukünftig in Steinau Futsal spielen wird.

Einen bedeutenden und qualitativ entscheidenden Wechsel gab es auf der Trainerbank. Während Bernd Barutta in den vergangenen Jahren in Doppelfunktion sowohl an der Außenlinie stand und das Team-Management führte, liegt das Training jetzt in den Händen eines Fachmannes: Dennis Bessel, lange Jahre in der Regionalliga West tätig, konnte reaktiviert werden und schult nunmehr das Germania-Personal.

Die ersten Eindrücke vom neu zusammengestellten Team lassen die Hoffnung keimen, erstmals nicht in der Abstiegszone von Wochenende zu Wochenende zu zittern. Höhepunkt der Vorbereitung war in der letzten Woche (8.9.) ein Benefizspiel gegen die türkische Futsal-Nationalmannschaft. Dogus Albayrak, Torhüter bei GO Rhein-Main und Bruder der durch tragische Umstände getöteten Tugce Albayrak, hatte das Team vom Bosporus eingeladen, zu Gunsten seiner Schwester ein karitatives Match gegen sein eigenes Team zu absolvieren. Und so traten zehn Germanen verstärkt durch den ehemaligen Futsal-Nationalspieler Nils Klems (Holzpfosten Schwerte) in Gelnhausen gegen die Türkei an. Sportlich ein voller Erfolg für GO Rhein-Main: Nach 40 effektiven Spielminuten hatte man lediglich mit 2:5 verloren. Ein tolles Ergebnis nach einem packenden Spiel. Und gleichzeitig wurde für den Tugace Albayrak e.V. Geld eingespielt, um mit verschiedenen Projekten Gewaltprävention betreiben zu können.

Dogus Albayrk zeigte eine überragende Leistung beim Spiel gegen die türkische Nationalmannschaft.