Zehn Tore beim Sieg gegen Aufsteiger Deisenhofen

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Traf zweimal gegen Deisenhofen: Georgi LovchevMit 10:6 (4:1) gelang der Germania Futsal-Mannschaft der zweite Sieg in der laufenden Regionalliga-Spielzeit. Dabei gestaltete das von Dennis Bessel trainierte Team die Heimpartie gegen den FC Deisenhofen von Beginn an überlegen. Bereits nach 22 Sekunden gelang der erste Treffer. Und bis zur 9. Spielminute konnte der Vorsprung auf ein 4:0 ausgebaut werden. Eine Führung, die sich das GO Rhein-Mai-Team im Laufe des Spiels nicht mehr aus der Hand nehmen ließ.

Für Neuzugang Kewin Lucian Jansa (Marcelo) gab es im Treffen gegen den bayerischen Vertreter ein besonderes Erfolgserlebnis. Das 19jährige Nachwuchstalent traf in seinem zweiten Meisterschaftsspiel für GO Rhein-Main zum ersten Mal ins gegnerische Tor. Mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen ließ er sich nach seinem Premierentreffer von seinen Mitspielern gebührend feiern.

Insgesamt war Trainer Dennis Bessel mit den gezeigten Leistungen zufrieden. Nur die Tatsache, dass der Gegner trotz Germania-Überlegenheit sechs Treffer erzielen konnte, war ihm ein Dorn im Auge. „Die Aufgabe in den nächsten Trainingseinheiten besteht jetzt darin“, so der Coach, „die Abstimmung und die Raumaufteilung in der Defensive intensiv zu schulen“.

Neben Jansa trugen sich vier weitere Germanen in die Torschützenliste ein. Seine Saisontreffer sechs bis neun erzielte Kapitän Stipan Vedric. Darüber hinaus waren Georgi Lovchev (zweimal) sowie Anton Kniller und Hassan Ouassani (je einmal) erfolgreich. Den zehnten Treffer steuerte Deisenhofen mit einem Eigentor bei.

Mit Spannung warten die Verantwortlichen von GO Rhein-Main auf die Entscheidung des Sportgerichts des Süddeutschen Fußballverbandes über den Einspruch gegen die Spielwertung der 2:7-Niederlage gegen Portus Pforzheim. Germania Ober-Roden ist der Auffassung, dass der Gegner beim Spiel am 7. Oktober 2017 mehrere nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt hat. „Wie haben dem Sportgericht in einer detaillierten Schilderung die Namen der Spieler genannt, die trotz fehlenden Spielerpasses gegen uns antraten“, erläutert Vereinspräsident Norbert Rink. „Wir haben beantragt, das Ergebnis aufzuheben und das Treffen mit 5:0 Toren und drei Punkten für uns zu werten“.